Der Kinderhaus-Verein

Alles im Fluss – über dreißig Jahre Kinderhaus

1976: Kein Bedarf, kein Geld, als "linke Kaderschmiede" infrage gestellt – noch in den Kinderschuhen hat das Projekt Kinderhaus Stenvort mit diversen Beschlüssen und Vorurteilen zu kämpfen. Die Frage "Was kostet ein Kind?", die leider an Aktualität bis heute nicht eingebüßt hat, führt zu zahlreichen Debatten über die Finanzierung des Projekts und den Umfang des pädagogischen Stellenplans. Staatliche Förderung fehlt an allen Ecken und Enden. Unterstützung gibt es jedoch von vielen anderen Seiten: Kinder, Eltern und Erzieher/Innen haben sich jahrelang für die Entstehung des Kinderhauses und das Recht auf emanzipatorische Pädagogik eingesetzt. Verschiedene Künstler wie Konstantin Wecker oder Wolf Biermann machen sich mit Solidaritätskonzerten für unsere Institution stark, viele Spenden und ein hohes Maß an Solidarität aus der Öffentlichkeit unterstützen unser Kinderhaus.

Letztendlich wurde mit der Arbeit mehrerer Generationen das Projekt zu dem gemacht, was es heute ist. Das Kinderhaus war und ist bis heute maßgeblich an der Entwicklung einer alternativen, fortschrittlichen Kita-Pädagogik und deren staatlicher Anerkennung in Hamburg beteiligt.

2006: Es gibt ordentlich was zu feiern, und das gleich doppelt: Wir weihen das Kinderhaus am Stenvort ein und feiern unser 30 jähriges Jubiläum. Nach wie vor setzen wir mit großer Motivation und viel Engagement unsere pädagogische Arbeit fort.

Erwachsene halten das Jubiläumstransparent hoch (30 Jahre Kinderhaus Stenvort)


Ein Mädchen schminkt ein anderes Mädchen


Alle Mitarbeiter halten Sonnenblumsträuse


Alle Mitarbeiter halten Sonnenblumsträuse 2


Frau Heuwer bekommt von Herrn Hinnerk Fock, Bezirksamtleiter Altona, eine Mütze überreicht